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Paula-Becker-Modersohn-Haus

Paula-Becker-Modersohn-Haus
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Das Paula-Becker-Modersohn-Haus wurde von Bernhard Hoetger als Ausstellungshaus mit Verkaufsraum 1926-27 erbaut. Es enthält heute das Paula Modersohn-Becker Museum mit der umfangreichen Sammlung von Gemälden der Künstlerin.

Im Hof des Hauses, im Handwerkerhof, befindet sich der „Sieben-Faulen-Brunnen“ von Bernhard Hoetger und Werkstätten für Kunsthandwerker, die – von Ludwig Roselius konzipiert und bis heute tradiert – in Schauwerkstätten hochwertiges Kunsthandwerk frei gestalten.


Das Haus wurde 1944 stark zerstört und bis 1954 wiederaufgebaut. 1993 fand eine grundlegende Restaurierung durch die Sparkasse Bremen statt, in deren Zuge das Gebäude um ein weiteres Stockwerk ergänzt wurde.


Das Haus beherbergt heute das Paula Modersohn-Becker Museum, den Handwerkerhof mit Goldschmiede, Glasbläserei und Bremer Bonbon Manufaktur, sowie den Werkschau-Laden und das Geschäft „Albers Maritim

»Welcher Name ist richtig«

Modersohn-Becker oder Becker-Modersohn?

Sie werden auf diesen Seiten vermeintliche Ungereimtheiten finden: manchmal ist vom Paula-Becker-Modersohn-Haus die Rede, dann wieder von der Malerin Paula Modersohn-Becker. Und tatsächlich ist beides richtig. Sobald von dem Haus die Rede ist, wird der Mädchenname der Künstlerin vorangestellt und das einzig und allein, weil Ludwig Roselius das so wollte. Er sah die Künstlerin Paula Becker, die später erst den Maler Otto Modersohn geheiratet hat und seinen Namen hinzufügte, und wollte ihr ein Denkmal setzen. So nannte er das Haus, eigenwillig wie er nun einmal war, eben Paula-Becker-Modersohn-Haus. Sobald es aber um die kunsthistorische Betrachtung der Künstlerin geht, hat sich der Name Paula Modersohn-Becker eingebürgert. So befindet sich also in der Böttcherstraße das Paula Modersohn-Becker Museum im Paula-Becker-Modersohn-Haus.